Boys Noize & Mr Oizo geben EP raus

Welch ein Duo: Boys Noize zusammen mit Mr Oizo! Die zwei DJs geben demnächst ihre erste gemeinsame EP unter dem Namen Handbraekes raus! Hier könnt ihr schon mal reinhören:

Musik Flatrates im Test

Inzwischen werden selbst auf dem deutschen, durch die GEMA strikt bewachten Markt Musikflatrates immer beliebter. Scheinbar erkennt die Musikindustrie langsam dass man sich heutzutage weiterentwickeln und neue Geschäftsmodelle überlegen muss. Nebenbei versuchen sie zwar immer noch die Evolution mit neuen Gesetzen wie SOPA oder mit Klagen gegen Konkurrenten wie MegaUpload aufzuhalten, aber langfristig werden sie so nicht weiterkommen. Heute ist man erfolgreich indem man mit anderen Leuten/Unternehmen kooperiert und Netzwerkeffekte ausnutzt und nicht indem man mit allen verfügbaren Mitteln gegen sie vorgeht.

Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA)

Die GEMA kann man in diesem Zusammenhang auch als Entwicklungsblockierungsinstitution bezeichen. Die haben auch noch nicht verstanden, dass man sich in Zeiten des Internets nicht mehr so leicht wie in den guten alten Zeiten mit Knebelverträgen und Musikrechten bereichern kann. Aber sie versuchen es trotzdem immer wieder mit den altbewährten, repressiven Mitteln. So kennt vermutlich jeder den netten Hinweis, den man ab und zu bei Youtube zu Gesicht bekommt, wenn man sich ein Musikvideo ansehen will: “Leider ist dieses Video in Deutschland nicht verfügbar, da es Musik enthalten könnte, für die die GEMA die erforderlichen Musikrechte nicht eingeräumt hat.” – danke! Auch der beliebte Musikstreaming Dienst Grooveshark hat seinen Dienst in Deutschland aufgrund der hohen GEMA Gebühren eingestellt – danke!

Die Musik Flatrates

Doch nun zu den Flatrates! Leider lassen die aktuellen Angebote auch noch zu wünschen übrig. Ich habe fünf Musikdienste ausprobiert und wurde größtenteils entäuscht. Die Kandidaten waren: Napster, MusicMonster, Simfy, iTunes und Amazon.

Napster

napsterNapster ist ja schon lange ein Begriff in der Musikszene, früher als illegaler Download Dienst, heute als kommerzieller Streaming Dienst. Hier ist auch schon der erste Haken: Napster streamt die Musik nur. Man kann sie sich mit der Flatrate nicht herunterladen und anderweitig nutzen. Haken gibt es aber noch mehr: Erstens ist das Musikangebot begrenzt, viele Titel findet man gar nicht. Zweitens kosten einige Titel oder Alben trotz Flatrate extra! Da denkt man Flatrate steht für einen festen Betrag, den man monatilich zahlt und dafür alles bekommt, dem ist aber nicht so. Es gibt zwar auch einigermaßen nette Apps für mobile Geräte, auf denen man den Streaming Service auch nutzen kann, aber es bleibt halt ein Stream. Die Musik bleibt auf den Napster Servern liegen.

Simfy

simfySimfy ist ein ziemlich neuer Anbieter. Technisch gesehen ist Simfy Napster deutlich überlegen. Nicht nur das Interface auf der Website ist wesentlich moderner, auch die Apps sind viel schöner. Außerdem kann man die Songs auch herunterladen und offline anhören. Das ist schon ein enormer Fortschritt. Doch auch hier gibt es einen Haken: Die Songs bleiben in der jeweiligen App gefangen. Man bekommt sie dort nicht raus und kann sie somit auch nicht anderweitig nutzen, z.B. brennen, oder auf andere Geräte übertragen.

Musicmonster

musicmonsterMusicmonster ist ein Spezialfall. Zwar handelt es sich hier wirklich um eine echte Flatrate, bei der man beliebig viele Songs im mp3-Format, ohne Rechtebeschränkung (DRM - Digital Rights Management) runterladen kann, allerdings bekommt man die Musik nicht im Original. Was die Guten auf ihrer Website gekonnt verstecken, ist die Tatsache, wie der Dienst funktioniert. Music Monster überwacht einen Haufen Internet Radio Dienste und wartet darauf, dass der gewünschte Song dort gespielt wird. Wenn das der Fall ist, zeichnet Musicmonster den Song auf und stellt ihn zum Download bereit. Man bekommt also sozusagen eine Kopie. Soweit so gut, das Problem ist nur, dass die gewünschten Songs erst irgendwann oder vielleicht auch nie gespielt werden. Man kann nur eine Wunschliste anlegen, die dann nach und nach abgearbeitet wird – oder auch nicht. Also bekommt man unter Umständen gar nicht an die Musik, die man gerne hätte.

Nach diesen drei Enttäuschungen habe ich mich wieder auf traditionelle Downloads konzentriert. Da ich seit einiger Zeit stolzer Besitzer eines iPads und eines iPhones bin, viel die erste Wahl auf iTunes.

iTunes

iTunesiTunes ist ein sehr schön gestalteter Dienst, der sich wunderbar in die Apple Welt integriert und auf den verschiedenen mobilen Geräten sogar synchronisiert werden kann. Es gibt allerdings keine Flatrate! Außerdem ist die Musikauswahl relativ groß, doch sind die Songs und Alben relativ teuer. Der große Haken ist allerdings das Format. So kommen die Dateien zwar als Download, jedoch nicht im mp3-Format, sondern in Apples eigenem Format m4a. Dieses Format macht erstens manchmal Probleme, wenn man es mit anderen Playern als mit iTunes oder auf anderen Geräten abspielen will, außerdem ist es mit einem Kopierschutz versehen, dem sogenannten DRM (siehe oben). Man kann die Musik also nicht auf beliebig vielen Geräten abspielen.

Amazon

amazonNach viel Frust bin ich letztendlich bei Amazon gelandet und war erstaunt! Zwar gibt es auch hier keine Flatrate, doch die Damen und Herren haben zwei Sachen verstanden: die Musik kommt beim Download im mp3-Format und hat keinen Kopierschutz! Somit kann man damit machen was man will, außer natürlich die Songs illegal weiter zu verbreiten. Zudem kann man wie bei Amazon gewohnt aus vielen Zahlungsmöglichkeiten wie bspw. PayPal auswählen. Es gibt eine riesen Auswahl an Musik und diese ist auch noch günstiger als z.B. bei iTunes. Daher ist nun vorerist Amazon mein Favorit für neue Musik.

Nichtsdestotrotz bin ich der Meinung, dass es in Zukunft nur einen Weg für Musik- und Film-Flaterates gibt, nämlich die echte Flatrate! Für einen monatlichen Betrag, sagen wir bspw. 15€ kann man sich beliebig viel Musik herunterladen und damit machen wonach einem die Laune steht. Wenn die Dienste günstig genug sind und die Auswahl entsprechend groß ist, würden sich denke ich die meisten Leute von illegalen Downloads abkehren und wieder legale Musik einkaufen.

Relaunch mit HTML5, CSS3 und responsive Layout

Endlich habe ich es geschafft meinem Blog ein neues Design zu verpassen! Natürlich sollten bei diesem Relaunch die modernsten Techniken zum Einsatz kommen. Das Ganze muss ja schließlich auch auf den diversen mobilen Geräten ordentlich aussehen!

Unter der Haube hat sich einiges getan, so basiert mein neues Theme zwar auf dem Wodpress Standard Theme “Twentyeleven“, allerdings in stark abgewandelter Form. Der Vorteil von Twenty Eleven ist, dass dieses schon von Haus aus massiv auf HTML5 setzt, was man an den vielen neuen, semantischen Tags erkennen kann. Außerdem bietet Twentyeleven ein responive Layout, also ein Layout das sich an die Bildschirmauflösung des Betrachters anpasst, damit auch Leute die die Website mit mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets ansurfen ein optimiertes Design erhalten. Optimiert heißt in diesem Fall, dass Elemente wie z.B. die Randspalte (Sidebar) eine komplett andere Position einnehmen.

Ich habe mir erlaubt das Theme fast ausschließlich mit CSS3 zu stylen. Das hat den Vorteil, dass ich so gut wie keine Grafiken einsetzen musste. Farbverläufe, runde Ecken, Schatten, Transparenz, eingebettete Schriften, und sogar das Muster im Hintergrund  lassen sich ganz ohne lästiges Zusammenschnipseln von zig Grafiken realisieren. Dadurch nimmt natürlich auch die Performance der Website enorm zu. Der Browser muss schließlich wesentlich weniger Requests ausführen, sprich weniger Dateien laden.

Natürlich hat das Ganze auch Nachteile, so wird ein Großteil der CSS3 Funktionen nicht von älteren Internet Explorer Versionen unterstützt und mit älter meine ich IE7 und IE8! Allerdings bin ich der Meinung, dass es völlig in Ordnung ist, wenn die Website in diesen Browsern halt ein bisschen anders aussieht. So lange keine ernsthaften Darstellungsfehler auftreten ist es doch völlig ok, wenn gewisse Elemente halt dann keine runden Ecken haben, oder Ähnliches.

Eine konzeptionelle Änderung meines neuen Layouts ist der Austausch der Kategorienavigation durch die Tagcloud als  zentrale Hauptnavigation. Ich denke, so gelangen meine Besucher schneller und intuitiver zu den Artikeln, die sie interessieren.

Desweiteren habe ich neue Plugins installiert, wie z.B. die “ähnlichen Artikel”. Dieses Plugin bietet dem Leser anhand der vergebenen Tags am Ende des Artikels eine Auswahl von Links zu Artikeln aus dem selben Themengebiet an.

Natürlich mussten auch sämtliche sozialen Netzwerke wieder mit eingebunden werden. Deshalb ist alles total connected mit Google +, Facebook, Twitter und diversen anderen Social Media Plattformen wie Tumblr oder Delicious.

Also, ich hoffe mein neues Design gefällt euch! So long and thanks for all the shoes!

Boys Noize Alben for free auf Soundcloud

Bei Soundcloud gibt es die zwei neuen, hammermäßig geilen Boys Noize Alben “The Remixes 2004 – 2011″ kostenlos zum anhören.

Hier die Links:

jQuery Problem mit anderen JavaScript Bibliotheken

JavaScript Bibliotheken sind eine praktische Sache und erfreuen sich großer Beliebtheit. Besonders hervorgetan aus dem Wust von Libraries à la Prototype, Scriptaculous, Dojo, Mootools, etc. hat sich jQuery. jQuery ermöglicht einem ohne großen Aufwand zahlreiche Problemstellungen wie bspw. nette Effekte sehr schnell zu lösen. Die Bibliothek ist leicht in die eigene Website eingebunden und es kann losgehen. jQuery

Doch beim Einsatz in Content Management Systemen (CMS) kann es plötzlich zu Problemen kommen und die gewünschten Effekte treten nicht ein, oder manch andere Plugins funktionieren nicht mehr. Woran liegt das?

Nun jQuery arbeitet mit der Dollar-Syntax $(…) um DOM-Elemente anzusprechen. Leider verwenden andere JavaScript Bibliotheken auch diese Syntax. Deshalb kann es hier schnell zu Konflikten kommen. Joomla! ist z.B. so ein Kandidat. Joomla! verwendet intern Mootools, weshalb auch viele Joomla! Plugins mit Mootools arbeiten. Wenn Sie also zusätzlich noch jQuery in Ihre Website, bzw. Ihr Template eingebaut haben, dann kann schon mal was schief gehen.

Wie löst man nun diese Konflikte? Glücklicherweise gibt es in jQuery den sogenannten Kompatibilitätsmodus (compatibility mode), welcher einem den Einsatz neben anderen JavaScript Bibliotheken ermöglicht. Das sieht dann so aus:


<script>
jQuery.noConflict();

// Sprich jQuery mit jQuery(...) an statt mit $(...)
jQuery(document).ready(function(){
jQuery("div").hide();
});

// Hier kannst du die anderen JavaScripts mit $ nutzen $(...), etc.
$('someid').hide();
</script>

Das Ganze funktioniert so: erst ruft man die Funktion noConflict() auf, dann folgt der ganz normale jQuery Code, jedoch wird jQuery hier immer mit jQuery(…) angesprochen, statt wie üblich mit dem Dollar Zeichen $(…). Darunter kann man dann seine anderen Bibliotheken mit dem $ ansprechen. Hier die offizielle Dokumentation von jQuery.